Folge 2 – Die Legende entsteht
Shownotes
Käfer und Bulli stehen für Freiheit, Aufbruch und deutsche Ingenieurskunst. Weniger bekannt ist, wie eng die Erfolgsgeschichte der Autos mit den widersprüchlichen und teils düsteren Ursprüngen des Volkswagen-Konzerns verknüpft ist. Folge 2 der „VW-Story“ geht deshalb auf Spurensuche: Reporter Christian Müßgens besucht Sammler, Zeitzeugen aus der Ära des Wirtschaftswunders und eingefleischte VW-Fans. Dabei zeigt sich, dass vieles von dem, was Europas größten Autokonzern heute lähmt und gleichzeitig so besonders macht, tiefe historische Wurzeln hat.
Auf einer Spritztour mit dem Musiker und Rapper EES wird deutlich, warum der Bulli so viele Sympathien weckt – und warum die Marke bis heute davon profitiert. Der Autoschrauber Traugott Grundmann öffnet die Tür zu seinem privaten Museum in der niedersächsischen Provinz. Darin findet sich ein ganz besonderes Stück Zeitgeschichte. Und der Journalist und Buchautor Felix Lee erklärt, wie eine zufällige Begegnung seines Vaters am Werkstor in Wolfsburg zum Grundstein für den Aufstieg von VW in China wurde.
Hosts: Christian Müßgens, Corinna Budras
Produktion: Autoren & Redaktion: Corinna Budras, Kathrin Jakob, Sandra Klüber, Christian Müßgens Dramaturgie & Regie: Michael Götz Redaktion & Recherche: Quentin Pehlke Musik und Sounddesign: Niklas Kleber Produktion: David Brucklacher, Kevin Gremmel
Quellen:
Grundsteinlegung 1938, Fallersleben: VW-Archiv
OT Zeitzeugen: VW-Archiv
Die ersten beiden Folgen gibt es ab dem 7. Mai kostenlos. Alle weiteren Folgen erscheinen jeden Donnerstag – exklusiv mit FAZ+ auf Spotify und Apple Podcasts. Testen Sie FAZ+ jetzt 3 Monate für nur 1 € im Monat: hier geht’s zum Angebot.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Jetzt kommt der spannende Moment.
00:00:02: Es kann sein, dass er angeht oder das ich hier zehn Minuten pumpen und was weiß ich machen muss?
00:00:07: Also Licht haben wir schon mal
00:00:09: gut.".
00:00:10: Der Typ, der hier versucht seinen Bulli zu starten ist Erich Sähl, Künstlername Is.
00:00:16: Okay, ein bisschen mit dem Bus reden.
00:00:18: Kommt du schaffst das alte Dame!
00:00:20: Bisschen warten... Man muss viel Geduld manchmal haben.
00:00:23: Ist nicht so steigisch.
00:00:24: ein- und elektroauto wegfahren, nix da.
00:00:27: Das ist Oldschool hier.
00:00:30: okay
00:00:36: Er ist Rapper, Musiker und glühender VW-Fan.
00:00:39: Mettevierzig, Kappy auf dem Kopf, ein bisschen schlacksig, cooler Typ laut und lustig.
00:00:46: Oh, na Gumpa!
00:00:50: Bist du?
00:00:52: Auf Volkswagen?
00:00:52: das Verlass sogar nach fünfzig Jahren.
00:00:54: Wer fährt
00:00:54: noch?!
00:00:56: Ich fahr mal raus.
00:01:00: Seine Vorfahren haben deutsche Wurzeln und kommen aus Namibia.
00:01:03: Da ist er mit seiner Musik schon ziemlich bekannt.
00:01:05: hier in Deutschland noch nicht Kann ja vielleicht noch werden.
00:01:09: Ich besuche ihn in der Nähe von Köln, dort lebt er heute.
00:01:12: Wir fahren in seinem uralten VW-Bully durch die Vororte.
00:01:17: Wer noch nie in einem Bully gesessen hat das ist ein ganz eigenes Fahrgefühl.
00:01:21: Man schwebt praktisch über die Straße.
00:01:24: ich sitze direkt hinter der Windschutzscheibe und tatsächlich gibt es Leute die uns auf der Straße entgegen kommen und dann winken!
00:01:30: Ich krieg sofort gute Laune.
00:01:36: Der Bully
00:01:37: passt so gut zu dem was ich mit meiner Musik mache, mit meinem Vibe.
00:01:41: Mit meiner Energie und dieser Lässigkeit,
00:01:44: diese
00:01:44: Good Vibes wie man das nennt auf Englisch.
00:01:47: Das passt irgendwie so gut zusammen.
00:01:48: D.h.,
00:01:48: der Bulli wurde Teil meines Images in meiner Musik.
00:01:54: Und den kann man gar nicht mehr
00:01:55: rausdenken.".
00:01:56: Ich habe vorhin gesagt, man kennt ihn in Deutschland nicht so.
00:01:59: Also ganz stimmt es nicht!
00:02:01: Es gibt eine Szene da kennt man ihn ziemlich gut nämlich bei den VW-Enthusiasten.
00:02:05: So nenne ich die jetzt mal... Leute, die auf Festivals fahren, wo dann andere Leute sind, die die Leidenschaft für einen Bulli teilen.
00:02:11: Da campen sie, grillen und haben eine gute Zeit.
00:02:15: Iis tritt da als Musiker auf – passt natürlich wunderbar!
00:02:18: Good Wipes Only.
00:02:19: Ich habe ihn gefragt wie viele Bullis hast du eigentlich schon gehabt?
00:02:22: Und er sagt mir vierzig Stück.
00:02:25: Er hat die ältesten Dinger in Namibia im Busch gefunden In irgendwelchen alten Garagen.
00:02:30: Verrostete Teile Hat sich dann aufgemöbelt und restauriert.
00:02:33: Er fährt sie selber, verkauft sie oder zeigt sie in seinen Musikvideos.
00:02:37: Der Bus hat irgendwas Sympathisches.
00:02:42: Du guckst ihn an und du setzt dich da rein, und du denkst so, ah!
00:02:46: Dieser Flair... Und dann auch noch das zu den Siebziger-, Achtziger-Jahren wo sehr viel Party gemacht wurde oder sehr viel geraucht wurde.
00:02:53: Ich weiß nicht.
00:02:54: Das ist ein bodenständiges Auto.
00:02:56: Es ist nicht abgehoben, ich bin toll, besser als die anderen Sonst einfach nur es fühlt sich gut an.
00:03:05: Das Welt soll entstehen aus der Kraft des ganzen
00:03:07: deutschen Volkes und der Soldinen der Freude des deutschen Volks.
00:03:13: Puh, so ist das bei Volkswagen!
00:03:17: Alles liegt nah beieinander Party, Begeisterung, Flower Power Und dann die tiefsten Abgründe der deutschen Geschichte.
00:03:25: Gebaut wurde das Werk von den Nazis.
00:03:34: Das ist Die VW Story.
00:03:37: Eine Legende kämpft uns über Leben.
00:03:41: Ihr hört Folge zwei Ich weiß noch genau, als ich das erste Mal nach Wolfsburg reingefahren bin.
00:04:10: Das war vor Jahren für die ersten Berichte über VW und ich habe mich richtig erschlagen gefühlt.
00:04:16: Diese Stadt stürzt ja wie ein Block auf den Besucher ein, man fährt mit dem Zug rein, links ist dieser riesige Backstein-Riegel – Die Fabrik!
00:04:23: Dann diese hohen Schornsteine irgendwie trostlos
00:04:26: v.a.,
00:04:26: wenn das Wetter schlecht ist fühlt sich es immer so ein bisschen an wie nach Mordor reinzufahren.
00:04:32: Für alle die keine Herr der Ringefans sind, dass ist das düstere Reich in Mittelerde.
00:04:37: So wirkt das.
00:04:38: Das große VW-Logo schaut wie das Auge Saurons über den Mittellandkanal auf Wolfsburg.
00:04:44: Die Stadt völlig austauschbar, fast seelenlos aus dem Boden gestampft für die Beschäftigten von VW und egal wem ich hier begegnet bin in der letzten Zeit alle haben irgendwas mit VW zu tun und diese besondere Architektur.
00:04:58: da ist natürlich kein Zufall.
00:05:10: Nazi-Feierstunde, XXVI.
00:05:12: Mai, und unter den Klängen des Badenweiler
00:05:16: Marsches verlässt der Büro das feste Gelände des Volkswagenwerkes
00:05:22: bei Fallertleben!
00:05:24: Das VW-Werk Wohlsburg wird geboren.
00:05:26: Autofabriken sind damals schon richtige Beschäftigungswunder – und es versprechen, dass alle ein eigenes Auto haben können.
00:05:32: Das passt natürlich perfekt zu Hitlers Autobahntraum.
00:05:35: Aus Wohlesburg soll der Kraft durch Freude wagen kommen.
00:05:39: Abkürzung KDF, das kennt man ja von dieser Nazi-Großurlaubsorganisation.
00:05:44: Ein Vorläufer dieses KDf Autos, dass später der VW Käfer wird kann man sich heute noch angucken.
00:05:51: Dafür mache ich mich auf den Weg in die niedersächsische Provinz nach Hessisch Oldendorf.
00:05:55: Ich habe ein bisschen gebraucht um das zu finden.
00:05:57: Ich fahre nach Hessischer Oldendorff rein eigentlich einen Kaffe!
00:06:01: Ich bieg rechts ab, fahr erst falsch über so Bahnschienen dann wieder zurück und dann stehe ich plötzlich vor einem kleinen mittelständischen Unternehmen.
00:06:08: Und da ist es Hallo, hallo.
00:06:11: Herr
00:06:12: Müskens war
00:06:12: richtig?
00:06:13: Ja, ist richtig.
00:06:14: Moin!
00:06:15: Wie geht's?
00:06:16: Ein älterer Herr begrüßt mich.
00:06:18: Eigentlich unauffällig, freundlich, weiße Haare, Schnauzer, Käppi und eine rote Jacke.
00:06:23: Man sieht ihm seine fast achtzig Jahre gar nicht an.
00:06:26: Mein Name ist Traugott Grundmann.
00:06:28: Ich bin neun-sebzig Jahre alt und bin ein verrückter Verwehsschrauber und Sammler.
00:06:33: Herr Grundmann ist sogar so verrückt, dass er ein komplett privates Museum gebaut hat mitten im Nägen vor.
00:06:39: Wir fangen sofort an zu quatschen und gehen in die erste Halle.
00:06:42: Und da sieht es aus wie einem amerikanischen Deiner mit so roten Sitzen und so.
00:06:45: Und dann habe ich ihn gefragt, vermieten Sie's hier oder machen sie das als Restaurant?
00:06:49: Nö sagt er das nur für mich!
00:06:51: So ganz verstehen tu' ichs ehrlich gesagt nicht.
00:06:52: aber wir gehen in den nächsten Halle alles voller alter Autos von Roomatch Oldtimer.
00:06:58: Ehrlich gesagt eine Marke von der auch ich noch nie gehört hab.
00:07:01: Nächste Halle... Die ganzen Bullies.
00:07:04: Einer nach dem anderen.
00:07:05: Is würde sich freuen.
00:07:07: Die nächste Halle ist ein historisches Zeug, Militärfahrzeuge.
00:07:15: Und dann kommen wir ganz am Ende in die letzte Halle.
00:07:17: und da steht irgendwo in so einem verteffelten Raum mit Holzwänden der älteste Käfer der Welt von.
00:07:29: und ich darf mich reinsetzen
00:07:33: Ziehen Sie den Kopf ein, weil die Kopfe ist nicht gerade sehr groß hier in dem Auto.
00:07:37: Weil die Leute waren damals ja nicht so groß wie wir.
00:07:39: Die waren alle bisschen kleiner.
00:07:46: Schließt!
00:07:47: Wie sitzt man hier?
00:07:48: Ja, ein bisschen beengt.
00:07:51: Aber
00:07:52: das ist halt Technik von damals.
00:07:53: Es ist wirklich ziemlich eng aber irgendwie auch gemütlich auf eine merkwürdige Art.
00:07:58: Von außen sieht es auto schon aus wieder legendäre Käfer.
00:08:02: an paar Stellen sieht man doch dass es noch ein Vorläufer ist.
00:08:05: kein richtiges Fenster nach hinten nur so Schlitze Und die Scheinwerfer sehen auch irgendwie anders aus.
00:08:10: Das ist der älteste Käfer, weil er auf der Original-Platte von hier ist und der Käfer definiert sich über die Bodenplatte.
00:08:18: Hier ist sie nun mal sechsundzwanzig eingeschlagen und deswegen ist also festzuhalten dass das ältestes Stück Käfer Geschichte
00:08:25: ist.
00:08:25: Grundmann erklärt hier, dass die Bodenplatte von dem Auto in den neunzen Sechziger Jahren nachem Krieg gefunden wurde.
00:08:31: Sie ging dann durch verschiedene Hände bis sie bei ihm gelandet ist und fürs Auto so wie es jetzt da steht hatte Originalteile in Kleinarbeit zusammengetragen und zusammengebaut.
00:08:41: Das Zusammenspiel von Form & Technik in diesem Prototypen W-Dreißig ist wirklich ausgefeilt.
00:08:46: Also man brauchte ein Auto was Punkt eins Luftgekühlt war, warum Luft gekühlt?
00:08:52: Weil man sagte wenn die Deutschen das Geld zusammen kratzen um so ein Auto zu kaufen haben sie lange nicht das Geld in eine Garage zu bauen.
00:08:59: Auto steht draußen es darf nichts einfrieren.
00:09:01: Das ist der einfache Grund weshalb der Geber luftgekühlt ist.
00:09:04: Zweiter Punkt er musste fünf Personen transportieren können.
00:09:07: Warum fünf Personen?
00:09:08: Ideologie der Nazis.
00:09:10: Vater Mutter und drei Kinder Ja.
00:09:13: drittens Er musste Autobahn fest sein.
00:09:16: Autobahn fest hieß, dass er mit einer Dauergeschwindigkeit von neunzig Kilometern gefahren werden konnte und das etwas kaputt ging.
00:09:23: Vierte interessante Punkt?
00:09:24: Er durfte nicht mehr wie acht Liter Sprit verbrauchen.
00:09:26: hat der Käfer alles erfüllt sieben Komma fünf Liter Und dann kann das Totschlag Argument er durft nicht mehr.
00:09:31: wir tausend Reichsmarkosten und da ist natürlich mehr C des BMW Opel alle abgesprungen weil Sie sagen zu dem Preis ist es nicht machbar.
00:09:39: Einer fand schon, dass es machbar ist Ferdinand Porsche und er hat sich direkt an die Arbeit gemacht.
00:09:44: Er gilt als Erfinder der ganzen Sache, aber wie immer bei VWs die Wahrheit natürlich komplizierter.
00:09:49: Der Käfer hat viele Väter.
00:09:51: Es ist bis heute nicht ganz geklärt wer da wirklich alles seine Finger im Spiel hatte.
00:09:55: Als vergessener Erfinder des Käfer gilt Josef Ganz Ein jüdischer Ingenieur, der schon Anfang der dreißiger Jahre ein Prototypen entwickelt, der viele Merkmale von dem späteren Käfer aufweist.
00:10:06: und er heißt auch noch Maikäfer Naja, erstmal ist der Käfer gar nicht so wichtig.
00:10:11: Schließlich tobt er an Weltkrieg und das einzige Auto, dass gebaut wird, ist der Kübelwagen.
00:10:16: So eine Art Militärgeländewagen ohne Dacht, der für die Wehrmacht durch Kriegsgebiete fährt.
00:10:21: Aber die Technik, die da drin steckt war schon für den Käfer gedacht.
00:10:25: Vor- und Nachkriegszeit sind also aufs Ängste miteinander verwoben Und unser Sammler trau Gott Grundmann, der lässt auch gar nichts aus.
00:10:32: In seinem Museum sehe ich Vitrinen in denen alles Mögliche aus der Nazi Zeit steht Auch mit einem Hakenkreuz drauf.
00:10:38: An den Wänden hängen Poster mit Originalplänen.
00:10:41: Ein altes Blechschild weist den Weg zu einem Volksfest der KDF-Organisation in Treptow, Berlin.
00:10:47: All das ist natürlich eigentlich überhaupt nicht schön aber er findet es trotzdem wert sich drumzukümmern.
00:10:52: Ich warum soll ich Belohnungsängste haben?
00:10:54: Das ist deutsche Geschichte.
00:10:55: die können wir nicht ändern!
00:10:57: Ich bin später geboren.
00:10:58: also ich kann mir persönlich keinen Vorwurf machen.
00:11:00: was meine Eltern gemacht haben ist ja nicht in meiner Verantwortung.
00:11:05: Natürlich soll man die Geschichte nicht vergessen und das, was da geschehen ist, ist schlimm genug.
00:11:10: Das wird uns Deutschen ein Leben lang beschäftigen.
00:11:13: aber deswegen sollen mir ja der Spaß an diesen Autos nicht vergehen weil diese Autos sind ja nicht daran schuld dass so etwas passiert ist.
00:11:19: Das waren die Menschen!
00:11:20: Und nicht die Autos und nicht die Technik.
00:11:26: Traugert Grundmann hat seinen Weg gefunden um mit der Nazi-Vergangheit umzugehen und sich trotzdem nicht die Freude an den Autos aus dieser Zeit verderben zu lassen.
00:11:35: Zum Abschied trinken wir noch einen Kaffee in seinem privaten Deiner, plaudern noch ein bisschen auch über die aktuelle VW-Führung.
00:11:41: Hoffentlich ist er nicht gut zu sprechen!
00:11:42: Die geben schlechtes Bild ab aus seiner Sicht aber darüber will er lieber nix ins Mikrofon sagen.
00:11:47: Wir gehen in einem guten Verhältnis auseinander und ich habe das Gefühl hier jemand wirklich interessantes kennengelernt zu haben.
00:11:54: Das ist schon alles Wahnsinn wenn man drüber nachdenkt wie es damals gelaufen ist.
00:11:59: Am Ende ist der Krieg vorbei, Hitler ist tot und die Autoträume wurden durch seinen eigenen Krieg vereitelt.
00:12:09: Erst später nach dem Krieg als die Alliierten dann in Deutschland regieren kommt der VW Käfer.
00:12:15: Und zur Ironie der Geschichte gehört ja auch dass dieses Auto und die Technik die da drin steckt durch den Krieg schon so erprobt ist durch diese ganzen Kübelwagen die überall gefahren sind das der Käfer nach dem kriegt schnell als unverwüstlich gilt.
00:12:28: Das ist die Basis für die komplette Erfolgsgeschichte von VW.
00:12:32: Jahre der Entwicklung und Forschung, Jahre der Erfahrung von sieben Millionen Besitzern in der ganzen Welt machten viele Eigenschaften des Volkswagens berühmt.
00:12:41: Aber die Allerwichtigste
00:12:42: ist
00:12:42: dass dieser Wagen läuft und läuft ... Dieser Werbesport erzählt ja schon den kompletten Aufstieg des Käfers.
00:13:09: Der läuft und läuft eben und das ganz schön lange.
00:13:12: Ehrlich gesagt wäre das fast alles nicht so gekommen.
00:13:15: Nach dem verlorenen Krieg gibt es Überlegungen, dass das ganze VW-Werk als Reparation abgebaut wird.
00:13:21: Die Briten sind die Treuhänder – verhindern das umgebendes Unternehmen an die Bundesrepublik zurück!
00:13:26: VW wird Staatskonzernen.
00:13:28: In den Sechzigern kommt dann die Volksaktie.
00:13:31: Leute wie du und ich können in das Unternehmen investieren.
00:13:33: Der Bund und das Land Niedersachsen halten weiter je zwanzig Prozent.
00:13:37: später hat nur noch niedersechsten Zwanzigprozent der Stimmrechte bis heute.
00:13:42: Die Politik spielt ab da immer mit und darüber spreche ich mit Corinna Budras, unserer Wirtschaftskorsponentin in der Hauptstadt.
00:13:49: Ihr wisst schon seit den ersten Überlegungen diesen Podcast zu machen sind wir in einem ganz engen Austausch.
00:13:57: Ja und immer, wenn die Politik im Spiel ist wird es kompliziert.
00:14:01: Sieht man ja auch ehrlich gesagt an Volkswagen?
00:14:05: Das ist alles andere als normaler Konzern der tickt nicht wie eine Siemens oder wie ein Daimler oder was auch immer sondern der Staat hängt Immer mit einem besonderen Interesse drin.
00:14:18: Mit Arbeitsplatzsicherung, mit Standortsicherung... ...mit der Frage was will der Wähler und was wollen die Arbeiter?
00:14:25: Ja
00:14:26: und du siehst es bis heute bei der Deutschen Bahn, oder?
00:14:28: Das ist übrigens nochmal ein Sonderfall.
00:14:30: Bei der Start ja da noch mal eine ganz andere Rolle bei der Infrastruktur hat kann ihr sagen das sind ganz ganz großes Durcheinander.
00:14:37: aber schon bei Volkswerken finde ich ehrlich gesagt total befremdlich all das was wir bei der Recherche gesehen haben wie sehr Politik und der Wahlkampf- und Unternehmensentscheidung voneinander abhängen.
00:14:50: Eigentlich Volkswagen daran hindern, notwendige Entscheidungen zu treffen die das Management aber eigentlich treffen müsste wenn man mal ehrlich ist.
00:14:59: Also ich nehme mal die Gegenposition ein.
00:15:00: Ich meine VW wird durch die Staatsbeteiligung von Niedersachsen bis heute auch ein Stück weit geschützt.
00:15:05: Der Aktienkurs ist niedrig und VW wäre längst ein Übernahmekandidat.
00:15:09: also nicht nur übernahmekandidat VW wär längst übernommen worden.
00:15:13: Wär das so schlimm?
00:15:15: Guck dir mal an, was bei Opel passiert ist.
00:15:17: Es
00:15:18: ist ja nicht nur der Staat, der da eine große Rolle spielt.
00:15:21: Bei VW ist es auch die EGMetal, die maßgeblich mit bestimmt ...
00:15:26: Dieser Einfluss leitet sich eben aus der Historien ein Stück weit ab.
00:15:30: Hitler hat halt das VW-Werk mit Gewerkschaftsvermögen bauen lassen, was enteignet wurde und daher kommt auch bei der Gewerbschaft bis heute die Sicht, dass man sagt also uns gehört das Unternehmen auch ein Stück weiter mit!
00:15:41: Ja, und die Stärke der IG Metall war auch immer die Stärke der SPD in Niedersachsen.
00:15:45: Das hat man zum Beispiel gesehen beim Ministerpräsidenten Gerhard Schröder wie eng die beiden Seiten verflochten waren und bis heute noch sind.
00:15:54: Ich weiß nicht ob man sagen kann das ist ein Erfolgskonzept für dieses Unternehmen ist.
00:16:03: Kommen wir nochmal erst mal zum Ausgangspunkt zurück.
00:16:05: Wir sind in einer jungen Bundesrepublik Wirtschaftswunder Und ich habe wirklich einen gefunden der uns über die Zeit noch was erzählen kann.
00:16:12: Es war ja überall so, dass es praktisch nur aufwärts ging.
00:16:17: Was das Arbeitsleben angeht auch im Grunde gesellschaftlich.
00:16:22: Es wurde alles besser... Auch das Vereinsleben hat also begonnen und überall profitierte man davon, dass er um den Grunde noch besser
00:16:33: wird.".
00:16:33: Das ist Gerhard Mogwitz ein echtes VW-Urgestein einer der sich persönlich an die verrückte Nachkriegszeit erinnert.
00:16:40: Ich bin zwei neunzig Jahre alt und habe mich bei Volkswagen beworben.
00:16:50: Zunächst in Wolfsburg gearbeitet, dann bin ich dann übergesiedelt in das Werkanofen.
00:16:57: Ich habe dort zunächst im Rohbau gearbeitet, dann in der Tischlerei bis ich in den Betriebsrat gewählt worden bin.
00:17:13: Die Funktion hatte ich bis zu meinem Ausscheiden ausgeführt.
00:17:20: Gerhard Mogwitz-Rolle im Betriebsrat wird für uns später noch eine sehr wichtige Rolle spielen.
00:17:25: Ich habe lange versucht ihn zu erreichen.
00:17:27: Eigentlich wollte er gar nicht so richtig mit mir reden, ist alles viel zu lange her.
00:17:31: Als ich dann da bin freut er sich aber doch und hat schon Kaffee vorbereitet und bringt mich in sein Wohnzimmer.
00:17:37: Da sieht man dann sofort, wofür sein Herz schlägt.
00:17:40: Neben der Tür hängt ein Regal aus schwerem Holz – darin besondere Automodelle aus einer Legierung aus Zinn und Blei, wie er erzählt.
00:17:48: Davon hat er jedes Jahr eins gekriegt als er im Aufsichtsrat vom Vorwegkonzern war.
00:17:53: Vom legendären Vorstandsvorsitzenden Karl Hahn als Weihnachtsgeschenk irgendwann in den Achtzigern.
00:18:00: Wir setzen uns an den Tisch und er kommt schnell ins Plaudern und erzählt über das Werk in Hannover in dem er lange gearbeitet hat und über die Ikone, die dort gebaut wurde.
00:18:10: Für ihn war das ersten Job wie jeder andere.
00:18:12: Dann entstand aber schon so was als eine besondere
00:18:15: VW-Kultur.".
00:18:16: Ja ich würde sagen es kam dann somit der Zeit, als man gemerkt hatte welche Bedeutung VW weltweit hat.
00:18:24: Und nachdem der Bulli ja auch praktisch wieder Käfer weltweit verkauft wurde, war natürlich die Bezeugung Das ist ein Werk, wo Zukunft da ist.
00:18:38: Wo man sich keine Sorgen machen braucht, dass man mal auf der Straße steht.
00:18:45: Ganz im Gegenteil.
00:18:46: Erstmals läuft es bei VW so gut, dass es überhaupt nicht genug Arbeitskräfte gibt.
00:18:50: In den Sechzigerjahren kommen zigtausende Menschen aus anderen Ländern zu VW vor allem aus Italien.
00:18:55: Damals nennt man sie Gastarbeiter aber die waren halt nicht nur Gäste.
00:18:59: Sie sind geblieben und ihre Nachkommen bilden bis heute eine große Community in Wolfsburg Und manche aus der damaligen Zeit leben auch heute noch hier und erinnern sich daran.
00:19:09: Mein Vater ist einer, der erst in Italiener überhaupt in Deutschland seit ... ... da hat er immer uns getröstet.
00:19:17: nach ein Jahr und dann will ich zurück.
00:19:21: VW hat selbst die Geschichten stückweit aufgearbeitet und solche Interviews mit Zeitsäugen geführt.
00:19:26: Das hier ist Francesco Antonio Garrippo genannt Franco.
00:19:30: Er wird in Pallomonte geboren, etwa hundert Kilometer von Neapel entfernt.
00:19:36: Er hat es bis in den Betriebsrat von VW gebracht und ist Kommunalpolitiker geworden – natürlich SPD!
00:19:41: Er gibt einen ganz guten Eindruck mit was für Gefühlen die Leute damals zwischen den Welten lebten.
00:19:46: Und natürlich wirkt das bis heute nach...
00:19:52: Und dann sind es nach zehn Jahren, sind wir größer geworden.
00:19:55: Also meine Schwester und ich.
00:19:57: Dann hat meiner Mutter gesagt, entweder gibt's das einen zurück oder wir kommen nach Deutschland.
00:20:01: Und dann hieß es Na gut!
00:20:02: Dann kommt man noch ein paar Jahre nach Deutschland und dann fahren wir alle wieder
00:20:06: zurück.".
00:20:08: Es ist anders gekommen – und zwar für viele Familien.
00:20:11: Es gibt sogar einen eigenen italienischen Fußballclub in Wolfsburg-Kreuz Heidel, Lupo Mattini Wolfsborg der älteste von Gastarbeitern gegründete Verein in Deutschland.
00:20:25: Hier machen wir jetzt erstmal einen Strich unter die niedersächsische Geschichte des großen Autokonzerns, während nämlich in Wolfsburg die Legende VW immer größer wird, schrauben in Stuttgart zur gleichen Zeit die Nachfolger von Ferdinand Porsche an ihrem ganz eigenen Mythos.
00:20:42: Ihr erinnert euch, Ferdinaln Porsche – der Ingenieur, der für Hitler den Käfer konstruiert hat!
00:20:47: Jetzt bauen sie dort in Stutthard ihre Sportwagen Die schnell zur Legende werden.
00:20:52: Noch heute sind die Autos aus der damaligen Zeit bei Sammlern heiß begehrt.
00:20:56: Es gab in den siebziger Jahren nur eine Handvoll Mechaniker, die dieses...die Einstellungen der Tür vorgenommen haben und die haben die vorgenommen nach Gehör.
00:21:05: Die nennen das dieses klingende Herz also dass dieser Resonanzkörper entsprechend klingt.
00:21:10: dann passt das alles zusammen.
00:21:12: Das ist Michael Schnabel.
00:21:14: Den ersten eigenen Porsche hat er sich mit Anfang zwanzig gekauft bei eBay.
00:21:18: Sechstausend Mark hatte damals dafür bezahlt.
00:21:21: Heute verkauft er alte Porsche-Modelle, die er selbst restauriert an Sammler auf der ganzen Welt.
00:21:26: Motorlegenden heißt sein Unternehmen!
00:21:29: In einer Industriehalle in Uting am Ammersee stehen zwei dutzend Hochglanzpolite Klassiker – ein mandarinfarbenes Urmodell aus dem Jahr neunzehntneunzigzig zum Beispiel oder ein legendärer Porsche dreifünf sechs aus den fünftiger Jahren.
00:21:46: Man hat ein bisschen Schiss, irgendwo einen Kratzer reinzumachen.
00:21:49: Unter einem sechsstelligen Betrag sind die Autos nicht zu haben.
00:21:53: Das teuerste kostet eine halbe Million.
00:21:55: Und die Reaktionen auf das Fahrzeug?
00:21:57: Die sind einfach auch so'n Bestandteil.
00:22:00: oder einfach so ne Faszination, die bis heute einfach begeistert.
00:22:03: Weil die alten Autos einfach im Vergleich zu vielen anderen natürlich auch zum neueren Porsche-Modell ne unheimliche Sympathie hervorrufen Einfach ein Daumen hoch, ein breites Grinsen.
00:22:14: Was für ein schönes Auto, was für eine schöne Zeit.
00:22:16: Eben kein Neid!
00:22:24: Das ist der frühe Sound des neuen Elfer und damit der Sound von Porsche.
00:22:29: Porsche & VW das ist ne komplizierte Verbindung die immer eng verflochten es aber auch von Rivalität geprägt ist.
00:22:36: Jedenfalls in Wolfsburg und Stuttgart wachsen also formal getrennte Imperien heran Die seit jeher zwischen Nähe- und Wettbewerbsschwanken.
00:22:45: In dem Buch ist das mal ganz gut beschrieben worden.
00:22:47: Porsche hat sich als so einer Art ausgelagerte Denkerschmiede von VW gesehen.
00:22:52: Da wurde also Technologie erdacht, die dann in Wolfsburg eingesetzt wurde und das schwingt immer schon auch so ein bisschen mit dass die Stuttgarter eigentlich auf die Wolfsburger herabgesehen haben zumindest die Ingenieure.
00:23:04: Die Nachkommen von Ferdinand Porsche wiederum teilen sich in zwei Familienstämme auf – die Porsches und die Piers.
00:23:10: Warum Piers?
00:23:12: Naja weil eine Tochter von Fertinand Porche Luise den Piers geheiratet hat Und so hieß der ganze Stamm halt eben Piers.
00:23:19: Und da wird immer wieder hin und her reinregiert.
00:23:22: Es wird heftig gestritten, die fechten jedenfalls starke Konflikte aus.
00:23:27: Die tiefere Ursache für diese Konflichte sind eine unterschiedliche Denke und vor allem ein unterschiedliches Vorgehen.
00:23:37: In einer Familie muss man eben
00:23:39: Kompromisse
00:23:40: eingehen.
00:23:42: Man muss auch alle mitnehmen!
00:23:44: Es funktioniert
00:23:46: nicht, dass einer sagt jetzt gehen wir nach links wenn die anderen
00:23:50: nicht einmal wissen, wo sie gerade sind.
00:23:54: Das sagt Wolfgang Porsche in einem seiner seltenen Interviews – in einer Arte-Doku vor einigen Jahren.
00:24:00: Da geht es natürlich um sein speziellen Konflikt mit seinem Cousin Ferdinand Piech.
00:24:05: Diese Geschichte wird uns später noch intensiv beschäftigen.
00:24:08: Also lassen wir die Sportwagen erst mal Sportwagen sein!
00:24:20: In Wolfsburg und Hannover werden in den Sechziger und Siebzigerjahren die günstigeren Autos produziert und die erobern die Welt.
00:24:28: In Amerika wird der Bullit zur Ikone der Flower Power Generation und auch in anderen Ländern rund um den Globus feiern die Menschen das Lebensgefühl VW.
00:24:37: Und die Freiheit, die diese Autos ihnen ermöglichen.
00:24:40: Unser Musiker vom Anfang isst er kennt dieses Gefühl genau denn ehrlich gesagt hat man es bis heute wenn man in diesen Autos von damals sitzt.
00:24:47: Wenn ich in mein Bus rein steige und irgendwo hin fahre dann weiß ich echt Ich weiß nicht, ob ich ankomme.
00:24:53: Aber ich weiß, dass ich eine sehr gute Fahrt haben werde.
00:24:56: und das ist ... was zählt?
00:24:58: Nicht auf mein Ankommen sondern wie viel Spaß man unterwegs hatte.
00:25:01: Das ist was zählte
00:25:01: Leben!
00:25:04: Ich will ja hier nicht der Spielverderber sein aber bei VW kippt immer irgendwann die Stimmung und diesmal ist es auch so.
00:25:11: Es geht auf ein Grundproblem von VW zurück, das immer wieder aufscheint wird Auch in diesem Podcast Und es ist, dass alles einfach ewig lang dauert.
00:25:19: Es gibt so'n geflügeltes Wort Das steht für viel Warten.
00:25:24: Überall Gremien, tausend Leute reden mit – alles dauert und dauert.
00:25:29: Und die Schwierigkeiten sieht man halt hier!
00:25:31: Der Bulli und der Käfer sind tolle Produkte, die sind auf der ganzen Welt beliebt aber es sind halt die einzigen geblieben und darauf hat man sich ausgeruht.
00:25:38: Viel zu lange ist es aber zu wenig.
00:25:41: ein großer Stellenabbau steht deshalb schon in den sechziger Jahren im Raum.
00:25:45: Der schwache Dollar Ölkrise all das tut sein übriges.
00:25:48: Sonntage sind plötzlich autofrei und in Wolfsburg werden Autos auf Halde produziert.
00:25:53: In der Spitze sind es mehr als vierhundertfünfzigtausend Produzierte, aber nicht ausgelieferter Autos die da rumstehen.
00:26:00: VW braucht dringende neue Modelle!
00:26:03: Und auf diesen neuen Modellen hat die VW-Spitze ja schon ewig lang rumgedacht – auf Autos wie im Schirokko oder dem Passat und vor allem auf dem Golf.
00:26:11: Da ist dann plötzlich klar….
00:26:13: Hey Mann wir brauchen diesem Golf!
00:26:15: Bei der Vorstandssitzung am neunten Oktober, werden die Weichen dafür gestellt.
00:26:21: Das Protokoll dafür haben wir im VW-Archiv gefunden – ein Stück Zeitgeschichte.
00:26:28: Als Vorteil werden genannt, Windnamenkonzept für Grundversionen – Golf als Name besser für ein Coupé geeignet.
00:26:54: Der Vertriebsvorschlag wird jedoch angenommen.
00:26:57: EA-Dreinneunacht wird Chirokko, EA-dreidrei sieben
00:27:01: wird Golf.
00:27:02: Die Verbindung zu den Windnahmen soll über die Werbung hergestellt werden, insbesondere durch den Bezug auf den Golfstrom.
00:27:10: Da steht also der Golf kurz vor dem Start und die Herrschaften im Marktenhochhaus in Wolfsburg im Management sind sich noch nicht mal so richtig einig wie das Ding eigentlich heißen soll.
00:27:19: Im Frühjahr hier kommt der Golf dann auf den Markt.
00:27:23: Aus Wolfsburger ist nun ein Auto erschienen, dass nicht nur nach modernen Gesichtspunkten konzipiert wurde sondern dass in seinem Resultat eine ganze
00:27:33: Menge
00:27:33: Schwerwiegender Pluspunkte vereinigt.
00:27:36: Autotest im ZDF, so klingt es hier.
00:27:39: Da ist einer ganz angetan von Fahrverhalten-Raumaufteilung in Ausstattung.
00:27:44: Ein echter Fortschritt für VW!
00:27:45: Der Golf und der Käfer kommen zwar aus der gleichen Fabrik aber wie ich meine aus zwei verschiedenen Welten.
00:27:56: Bevor der Golf den Laden rettet gibt's aber ein Problem.
00:27:59: Und das wird zur Urkrise – zur Mutter aller Krisen bei VW.
00:28:03: Euch wird's nicht wundern.
00:28:04: Politik und Gewerkschaften spielen die Schlüsselrolle, ein Thema für
00:28:07: Korinna.".
00:28:11: Ja jetzt ist also Krise bei VW?
00:28:13: Was ist denn da genau passiert?
00:28:15: Jetzt lass uns das mal sortieren!
00:28:16: Also es sind zu viele Leute an Bord.
00:28:18: VW verkauft so wenig Autos gemessen an der Größe vom Unternehmen.
00:28:21: So... Und jetzt bricht halt alles auf.
00:28:23: Der Golf geht an den Start aber VW hat halt dieses Kostenproblem und im April Auch das haben wir im VW-Archiv nachgeschaut, ist dann so eine fast schon legendäre Aufsichtsratsitzung.
00:28:35: Ja und im Aufsichtgrat sitzen ja natürlich wieder alle die EGM Metall, die Politik Und übrigens nicht nur in Niedersachsen, sondern auch die Bonner Republik.
00:28:46: Kanzler Helmut Schmidt spielt noch eine herausragende Rolle bei VW und im Aufsichtsrat sitzt zum Beispiel sein Finanzstaatssekretär.
00:28:54: Ja also da fliegen wirklich die Fetzen.
00:28:56: wenn man sich diese alten Protokolle mal anguckt ist es wirklich interessant.
00:29:00: teilweise handschriftlich steht dahinten drin was da abgeht.
00:29:03: Der Egi Metallchef Eugen Lodera geht damals dem damaligen VW-Chef Toni Schmücker fast schon an die Gurgel.
00:29:08: Er spricht davon, dass er sich nicht erpressen lässt hier nach Motto Frisfogel oder Stirb.
00:29:13: Also der Gewerkschaftsboss will verhindern, dass da an den Standorten Karl Schlag gemacht wird.
00:29:17: Ja kann man ja auch verstehen das ist ja die Ägmentale nun mal, das ist ihr Job.
00:29:22: aber es innert natürlich auch stark daran was wir Jahrzehnte später sehen also gerade jetzt mit Kavallo und Blume und in diesem Zusammenhang erinnern wir uns auch an die rote Linie die Kavallu gezogen hat hatten wir schon in der ersten Folge.
00:29:38: Als sich der Staub dann legt, ist tatsächlich der erste große Stellenabbau bei VW beschlossen.
00:29:45: Ja genau, im Jahr und neunzehntfünfundsiebzig.
00:29:46: Fünfzwanzigtausend Job sollen weg.
00:29:48: Viele davon in Hannover.
00:29:49: Und da ist zum Zeitpunkt einer Innerschlüsselposition den haben wir schon gut kennengelernt.
00:29:55: Ist das der Mann mit den Autos im Wohnzimmer?
00:29:57: Genau!
00:29:58: Gerhard Mogwitz.
00:29:59: Der ist sogenannte S-I-Plan.
00:30:02: Schmückerplan hat man ja gedacht... Er hat in der Fianofa gebracht, dass die Belegschaft um siebzehntausend abgebaut wurde.
00:30:10: Das ging damals auch eigentlich ohne Entlassung.
00:30:14: alles über Auffägungsverträge was uns damals geholfen hatte.
00:30:19: Wir hatten also auch viele ausländische Arbeitnehmer, die im Genom gekündigt haben das Abfindungsgeld mitgenommen und sind überwiegend in ihre Heimat zurückgefahren.
00:30:31: Ja interessant, klingt ganz so als hätte Gerhard Mockwitz da fast schon positive Erinnerungen an diese Zeit?
00:30:37: Naja auch wenn es aus heutiger Sicht natürlich ein Beigeschmack hat, wenn da Gastarbeiter nach Hause gehen und gleichzeitig werden halt teure Abfindungen gezahlt die da den ganzen Schmerz natürlich deutlich lindern.
00:30:47: Ja und so schön das natürlich ist, dass Abfindungen gezahlt werden.
00:30:50: Es hört sich natürlich danach an als würde VW sich mal wieder nicht trauen das zu tun was doch eigentlich nötig ist nämlich wirklich einen harten Cut zu machen.
00:31:01: Und auch hier wären natürlich wieder harte Schnitte weich abgefedert.
00:31:04: Das kostet natürlich
00:31:06: kaum.
00:31:06: greift dann der Effekt von den neuen Modellen Der Golf wo er dann funktioniert Wo die Verkäufe wieder hochgehen kommen es ja nichts aufschwung wieder da Werden die Leute wieder eingestellt und das Polster wächst wieder.
00:31:15: Und da sieht man noch wieder, dass Management sitzt zwischen allen Stühlen.
00:31:20: Das ist so eine Sache die sich wiederholen wird.
00:31:22: Politik spielt natürlich auch da wieder eine wichtige Rolle und das wird vor wie immer wieder auf die Füße fallen.
00:31:27: wir sehen es ja heute noch.
00:31:29: eigentlich sind viel härtere Maßnahmen nötig aber geht halt nicht Geht halt im Zusammenspiel zwischen Gewerkschaften und Politik nicht, wo immer alle mitbestimmen.
00:31:42: Aber wie sieht es bei den anderen Automobilherstellern aus?
00:31:56: Die Siebzigerjahre sind für die deutschen Auto-Hersteller eine prägende Ära.
00:32:00: Die Branche ist einer der wichtigsten Pfeiler der deutschen Wirtschaft.
00:32:22: Sind Autohalten heute die Ursache für Schlangen vor den Arbeitsämtern morgen?
00:32:26: Genau so ist es, die Ölkrise führt zu Kurzarbeit und Stellenabbau.
00:32:31: Besonders hart trifft es auch die Zulieferunternehmen – sie haben keine Reserven, keine Ausweichmärkte.
00:32:37: BMW nutzt die Krise zur Neuerfindung.
00:32:40: new erfind'ung.
00:32:41: Er scheint der Dreier kompakt präzise erschwinglich.
00:32:45: Er wird zur Blaupause der Marke und trifft genau den Nerv bei den Käufern.
00:32:49: Unsichere Zeiten trotzdem Fahrspaß!
00:32:52: Das Streben nach Vollkommenheit ist auch beim Automobil nicht billig, aber lohnend.
00:32:58: Es gibt jetzt ein neues Format für die Mittelklasse – die kompakten BMW Drei-Sechzehn, Drei Achtzehn-, Drei Zwanzig und Drei Zwanzig
00:33:06: I.".
00:33:08: Mercedes-Benz bringt Anfang der Siebzigerjahre die neue S-Klasse auf den Markt.
00:33:12: Die Baureihe W-Einhundertsechzehn setzt neue Maßstäbe mit Antiblockiersystemen, Sicherheitsfahrgastzelle und schönem Innenraum.
00:33:23: Wir nehmen den Menschen als Maß aller Dinge.
00:33:26: Raum und Komfort, den der Mensch braucht, bestimmen die Größe eines Mercedes-Benz.
00:33:30: Und
00:33:51: stark, die neue Manta-Formel von Opel.
00:33:55: Einer Manta fahren.
00:33:56: ein
00:33:57: herrliches Gefühl!
00:33:59: Der legendäre Manta der fünf sitzige Sportwagen wird zum Erfolg für Opel und ist bis heute kult.
00:34:08: Eine Volkswirtschaft, die sich daran gewöhnt mit kleinsten Wachstumsraten zu leben kennt Ausnahmen herausragend.
00:34:14: die Automobilindustrie.
00:34:15: Absatzgewinne Investition Alles stimmt dir hier.
00:34:18: Trotz zweitem Ölschock, die deutschen Hersteller gehen gestärkt aus dem Jahrzehnt hervor.
00:34:24: Modellpaletten modernisiert, Markenkern geschärft und die industrielle Basis gehalten.
00:34:30: Die Automobilindustrie bleibt was sie war ein tragender Pfeiler stabiler als gedacht.
00:34:44: Hier ergibt sich dann für VW eine ganz neue Chance Und ausnahmsweise machen die Wolfsburger mal wirklich alles richtig Sie erobern China
00:34:52: Weil VW war tatsächlich das erste westliche Unternehmen, dass zu einem Zeitpunkt wo China noch völlig verahnt ein sehr ärmsten Länder der Welt war den Schritt wagte da eine Fabrik zu errichten.
00:35:04: Also genau genommen hat nicht VW China erobert sondern ChinaVW.
00:35:09: Da war dann der Presseleiter von VW Abteilung.
00:35:12: meinte ja ob er denn chinesisch könne weil vor am Werktor stünden stünde eine Gruppe Chinesen und der eine behauptet, er sei der chinesische Maschinenbaumminister.
00:35:25: Völlig unangekündigt, unvorbereitet...
00:35:28: Also das ist eine fast schon absurde Geschichte die hier erzählt wird.
00:35:32: Wir sind in Wolfsburg und da steht völlig aus dem Nichts eine Delegation von chinesischen Funktionären vom Werkstor Und im Werk wird einer gesucht, der chimesisch kann Weil kein Mensch versteht diese Leute!
00:35:45: Da findet sich einer Wenpu Le.
00:35:48: Das ist der Vater von Felix Li und Felix Li ist der, der hier spricht.
00:35:52: Er ist Journalist und hat über die Geschichte seines Vaters ein Buch geschrieben denn in dem Moment als der chinesische Maschinenbauminister in Wolfsburg bei VW klingelt verändert sich auch das Leben von Wen Puli – den Vater für immer!
00:36:05: Der ist damals Forschungsingenieur bei Vw und offensichtlich der einzige, der da an dem Tag im Werk Chinesisch sprechen und übersetzen kann.
00:36:12: Und warum steht denn da jetzt vor dem Werkstor der chinesische Maschinenbauminister?
00:36:16: Also
00:36:16: China brauchte Nutzfahrzeuge völlig unterwiegend.
00:36:18: Es gab so gut wie keine Logistik, also sollte er eine Zusammenarbeit nach Nutz-Fahrzeugen sich anschauen und hatte da Daimler Mercedes im Blick gehabt.
00:36:31: Deswegen das war ein angemeldeter Besuch in Stuttgart.
00:36:34: aber in und um Stuttgart auf der Autobahn sah er dann halt den VW Bulli, den T II.
00:36:39: Ich dachte, das wäre doch ein geeignetes Auto vielleicht für China.
00:36:44: Das war ja auch so ein bisschen schrabbeliger schon und ich dachte es ist dann vielleicht leichter bezahlbar für so ein armes Land wie China als so ein edles Mercedes-Fahrzeug.
00:36:55: Dann wurde mitgeteilt die kommen aber nicht aus Stuttgart, sie kommen aus Wolfsburg.
00:36:59: Und dann setzte sich der Minister damit seiner Crew ohne auch nur die chinesische Botschaft in Bonnbad Gurtisberg zu benachrichtigen setze sich in den Zukunft und stand da vor dem Werkstor.
00:37:10: Was ist das eigentlich für eine geile Zeit?
00:37:13: Aus heutiger Sicht ja eigentlich unvorstellbar, da passiert sowas völlig Absurdes und daraus entsteht dann was richtig Großes!
00:37:21: Ich meine es sagt auch grundsätzlich etwas über Unternehmertum aus oder dass man nicht alles am Reisbrett planen kann sondern auch mal einen Schwung mitnehmen und die Initiative ergreifen und ins Risiko gehen muss.
00:37:33: Und für Felix Lees' Vater ist der ungewöhnliche Auftritt dieser chinesischen Delegation da wirklich schicksalhaft.
00:37:40: Der geht mit VW nach China und vermittelt jahrelang als eine Art Brückenbauer zwischen der Staatsführung in Peking und der VW-Spitze.
00:37:47: Für VW geht es dann richtig los!
00:37:51: Bis heute ein wichtiger Partner von VW in dem Land, da werden wir später noch einiges drüber hören.
00:38:06: Kurz vorher, so sagt es Felix Li, wären die Verhandlungen fast noch gescheitert und auch da vermittelt am Ende nochmal sein Vater.
00:38:13: Und das legt den Grundstein für dieses gewaltige China-Geschäft, dass VW noch über Jahrzehnte durchtragen wird.
00:38:19: Da ist so viel Geld zu holen, dass man's kaum glauben kann – mit wachsenden Wohlstand werden immer mehr Autos verkauft!
00:38:25: Die Chinesen lieben VW und haben sogar einen eigenen Ausdruck dafür.
00:38:29: Da Zhong, das heißt so viel wie Volksmasse.
00:38:31: aber was fast noch wichtiger ist die Schriftzeichen ähneln auf ganz verblüffende Weise dem Logo von Volkswagen.
00:38:38: Wer sich des Zweite der beiden Zeichen anschaut erkennt darin die übereinander gesetzten Buchstaben V und W. aus heutiger Sicht heißt es immer VW ist so abhängig von China Aber aus historischer Sicht war's andersrum.
00:38:50: VW hat China überhaupt erst wirtschaftlich auf die Beine käufen.
00:38:53: So kann man das sehen.
00:38:54: Die Entwicklung wäre nie so schnell gewesen in China, wenn VW dort nicht investiert hätte.
00:38:59: Man glaubt es nicht.
00:38:59: aber VW war nicht nur ein Player von vielen die dann zu Beginn der Öffnungspolitik unter Denkchaoping nach China kam sondern das war der zentral aktör also Pionier
00:39:12: Eigentlich stark.
00:39:14: Volkswagen steht für Völkerverständigung Die Welt rückt näher zusammen.
00:39:18: Die Blöcke des Kalten Krieges In Russland übrigens auch Glasnost und Perestroika Der eiserne Vorhang fällt in Berlin, Mauerfall.
00:39:26: Freudentaumel!
00:39:28: Das
00:39:28: Dritt.
00:39:28: nach meiner
00:39:29: Kenntnis ist das sofort
00:39:31: unverzüglich.
00:39:33: Erst mal nur rüber und schauen einfach nur gucken.
00:39:38: Corinna du bist doch Berlinerin.
00:39:39: Ja na und wie man wartet schön damals?
00:39:41: Wir haben auf der Mauer getanzt.
00:39:45: Das
00:39:45: ist endlich unsere Stunde die Stünde der Freiheit.
00:39:50: Deutschland ist wieder ein Deutschland ist wieder zur Ware.
00:39:54: Aber es ist eine gewaltige Herausforderung für die Bundesrepublik und wir werden äußerste Anstrengungen zu unternehmen haben, was in diesem Fall auch jetzt bei uns hinsichtlich der Infrastruktur geschehen kann.
00:40:09: Ja so schön das damals alles war aber wirtschaftlich war natürlich alles andere als schön.
00:40:13: zwar ne riesige Aufgabe die DDR aufzufangen die wirtschaftliche am Boden lag aber auch im Rest der Welt saß Echt nicht gut aus.
00:40:22: Wir sind in den Neunzigerjahren, es ist Weltwirtschaftskrise ... Und überall auf der Welt kollabieren die Finanzmärkte.
00:40:29: Es ist richtig, richtig schwierig!
00:40:32: So VWs nicht gewappnet.
00:40:33: und die Wahrheit ist natürlich auch man hat in der Zwischenzeit wieder einiges schleifen lassen so zum Beispiel beim Golf III in der dritten Generation von dem Auto Die damals kommt sind Qualitätsprobleme zu sehen.
00:40:44: naja und der Kostenblock nicht vergessen ist auch schon wieder angewachsen
00:40:47: Seit den siebziger Jahren.
00:40:48: ne seitdem Stellenabbau wurde wieder Personal aufgebaut und jetzt haben wir wieder Überkapazität.
00:40:55: Jetzt stehen wir eigentlich am gleichen Punkt, wo wir zwanzig Jahre vorher schon mal standen oder?
00:40:59: Ja das ist so.
00:41:01: Und merkst du es wiederholt sich offensichtlich!
00:41:03: Wir haben die siebziger Jahre dann die neunziger jahre und zuletzt zwanzich vierundzwanzig oder sagen wir mal die Zeit seit vierundzwantig sieht wieder richtig schlecht aus.
00:41:14: also letztlich bringt des VW fertig innerhalb von fünfzig Jahren drei Megakrisen zu haben und da sind immer die gleichen Probleme.
00:41:25: Man stellt sich das immer so kompliziert vor.
00:41:27: Eine technische Entwicklung schreitet voran, aber im Prinzip geht es immer um die ähnlichen Fragen wie ausgelastet sind die Fabriken?
00:41:34: Wie viele Leute sind am Bord?
00:41:36: und im Prinzip gilt auch immer um dieselben Dimensionen Siebzigerjahre, fünfzwanzigtausend Jobs.
00:41:41: In den Neunzigern geht's wieder so um dreißigtaussend Stellen und jetzt vor anderthalb Jahren dann fünfzehntausend Jobs.
00:41:47: Im VW-Konzern sind wir jetzt inzwischen bei fünfzigtausenden und das Unternehmen ist ja auch heute deutlich größer.
00:41:52: Ja, es dürfte unter die übliche Inflation fallen
00:41:57: Und dann kommt bei VW einer an die Macht der alles verändert.
00:42:02: Er will das Unternehmen auf Kurs bringen, unerbittlich und aggressiv Immer wenn es um Krieg gehts sind am Ende weniger Vorhanden und es gibt immer Gewinner und Verlierer.
00:42:18: Und ich habe die Absicht mit unseren Partnern, die VW in der ganzen Welt hat, das Sieger zu
00:42:29: sein.".
00:42:29: Da gefreht mir das Blut in den Adern.
00:42:33: Ferdinand Piech ist das!
00:42:35: Der wird am Jahr reingesteckt und ist ein Enkel von Ferdinal Porsche.
00:42:41: Es lohnt sich übrigens wirklich diesen Ausschnitt aus einer Pressekonferenz von three-neunzig mal anzuschauen.
00:42:47: Das klingt nicht nur total irre, auch der Blick von Pierre ist irre!
00:42:52: Er sitzt damit seine hohen Stirn und den hellen Augen und startet die Fragen stellen den Journalisten fast schon in Grund und Boden.
00:43:00: Der zittert kein bisschen sondern redet auch ganz ruhig.
00:43:03: dabei bewegt sich kaum um.
00:43:05: mit nem Grinsen erklärt er der gesamten Konkurrenz den Krieg.
00:43:10: Das gibt einen Vorgeschmack auf alles, was unter seiner Führung auch VW zukommt.
00:43:14: Aber er schafft doch, was er will!
00:43:16: VW schwingt sich zum größten Autohersteller der Welt auf.
00:43:19: jetzt über Jahre gesehen –
00:43:21: nur
00:43:22: wer ganz hoch fliegt kann natürlich sehr tief fallen….
00:43:27: Es ist wahrscheinlich der größte Wirtschaftskandal der deutschen Nachkriegsgeschichte.
00:43:31: Die Manipulation von Volkswagen an Millionen Diesel-Verzeugen.
00:43:36: Von heute an müssen sich vier ehemalige VW-Manager vor dem Landgericht Braunschweig dafür verantworten, ein weiterer Prozess gegen ex-VW-Chef Martin Winterkorn wurde aus gesundheitlichen Gründen zunächst verschoben.
00:43:53: Das war Folge zwei der VW Story.
00:43:55: Eine Legende kämpft ums Überleben.
00:43:58: Alle weiteren Folgen erscheinen im Mordonnastags exklusiv auf Fatsnet bei Spotify und Apple-Podcasts.
00:44:07: Ich bin Christian Müskens, VW Reporter – und ich hoste diesen Podcast mit Corinna Boudras, Co-Autorinnen & Redaktion Sandra Klüber und Katrin Jakob.
00:44:17: Dramaturgie und Regie Michael Götz Recherche und Redaktionen Quentin Pehlke Musik und Sounddesign Niklas Kleber Produktion Kevin Greml und David Broklacher, Grafik Robert Wenkemann und Katharina Hofbauer.
00:44:32: Und besonderer Dank an Sven Astheimer, Alia Kohl Andreas Krobock Maria von Mühlen, Katy Schneider und Laura Webler.
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